Seitdem ich auf Twitter bin, vergeht die Zeit schneller. Erst vor ein paar Wochen haben wir gemeinsam ein Flugzeug auf dem Hudson River notgelandet, und dafür gesorgt, dass alle Passagiere wohlbehalten an Land kamen. Dazwischen war immer noch ein bischen Zeit, der Presse und dem Fernsehen die wichtigsten Neuigkeiten durchzureichen.
Dann — gerade vor ein paar Tagen — haben wir im Handstreich die verlorengegangenen Hippos im Second Life-Viewer wieder eingeführt. OK, das war einfach, 1000 Votes und gut. Aber solche Sachen können nicht warten, da muss man rasch handeln!
Umsomehr freut es mich, dass wir heute erledigen, was ich eigentlich erst für später eingeplant hatte: Heute sorgen wir nämlich für Gerechtigkeit in .de! Keiner mehr arm, alle werden nur noch sinnvolle Dinge im Dienste der Gesellschaft tun. Ganz im Vertrauen, ich bin schon irgendwie aufgeregt… Aber natürlich bin ich auch verdammt stolz, das geschafft zu haben.
verspricht Klaus Wallmann, der Leiter eines Forschungsprojekts, das Kohlendioxid in der Tiefsee einlagern will, um gleichzeitig Methan zu fördern. (Artikel auf Spiegel Wissen)
Nachdem diese Volksklöten jetzt tatsächlich das BKA-Gesetz durchgewunken haben, gehe ich davon aus, dass wir in den nächsten Wochen einige unappetitliche Details über das Privatleben der Volksvertreter im Netz wiederfinden werden.
Aber bitte: Wenn überhaupt, nur eine Kopie an die Presse, und die nackten Details schön auf einem hidden Service (z.b. über tor) selbst veröffentlichen. Das geht ganz einfach, und jede BenutzerIn von Tor hat Zugriff auf diese Seiten, ohne dass der Ins-Netz-Steller seine Identität preisgibt.
Es war eine harte Woche and all. Aber jetzt, eben gerade, hab ich das Gefühl, dass sich das alles gelohnt hat. Denn gute 2 Monate vor Weihnachten hab ich Post von IHM bekommen:
Wieso ich jetzt bei der gestrigen Net Spree zwischen dem Esalen Institute und den 2-3 Hauptströmungen des Feministischen Diskurses bei Kathrin Passig hängengeblieben bin, möchte ich hier nicht jedem Dahergelaufenen ans Kinn labern (ok, die eine weiss es vermutlich, und der andere hat Google-Abi). Hauptsache, ist doch, dass ich noch rechtzeitig mitkriege, die Livepremiere ihres neuen Buchs “Dinge geregelt kriegen – ohne einen Funken Selbstdisziplin” verpasst zu haben. Leider ist gerade nicht genug Geld auf dem Girokonto um das zu bestellen, und die PIN vom Geschäftskonto ist irgendwie weg.
Note to self: Montag Wecker stellen, Buchläden machen in Dresden vermutlich um 8 zu.
Mein Kollege tx in Second Life kann sich den Mund fusslig reden, aber mir ist diese ganze Ökonomie normalerweise zu hoch. Hier in dem Video ist die ganze Geschichte mit dem Geld endlich mal so erklärt, dass ich es verstanden habe. (Das Video ist 45 Minuten lang, aber es lohnt sich.)